Blick über den Kirchturm PDF Drucken E-Mail

Bayrische Landtagswahlen 2018

 

Eine Aktion von

 

 

Not for sale - eine Kampagne von Mission EineWelt

Mission EineWelt

 

 

 

Kongo: Soforthilfe nach Ebola-Ausbruch gestartet

Diakonie Katastrophenhilfe und Mission Eine Welt rufen zu Spenden auf

Nürnberg/Berlin, 14. August 2018. Nachdem der Ausbruch im Westen des Landes erst am 25. Juli 2018 für beendet erklärt wurde, breitet sich die lebensgefährliche Krankheit Ebola jetzt im Osten der Demokratischen Republik Kongo aus. Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation sofortige Nothilfe.

 

Erst Ende Juli 2018 hat die Weltgesundheitsorganisation den Ebola-Ausbruch im Westen des Landes für beendet erklärt. Jetzt sind neue Fälle in der Provinz Nord-Kivu im Osten der DR Kongo aufgetreten:

· 102 registrierte Fälle, davon 22 bestätigte Ebola-Fälle, 27 wahrscheinliche Fälle und 53 Verdachtsfälle

· bisher 38 Todesfälle, davon 11 mit Ebola bestätigt, bei den restlichen 27 war Ebola wahrscheinlich

 

Das Virus ist diesmal in einer Provinz der DR Kongo ausgebrochen, in der schwere bewaffnete Konflikte toben. Zudem leben genau in Nord-Kivu 1,3 Millionen Menschen, die vor Kämpfen aus ihren Heimatdörfern fliehen mussten: „Das macht es ungleich schwieriger als im Westen des Landes, Ebola schnell einzudämmen. Doch wir helfen in der Region schon seit vielen Jahren und haben ein Büro vor Ort. Deshalb konnten unsere erfahrenen Mitarbeiter sofort damit beginnen, unsere Hilfe zu planen“, erklärt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe.

 

Die Provinz Nord-Kivu hat für die DR Kongo auch wirtschaftlich eine besondere Bedeutung: Wichtige Nahrungsmittel, wie Reis und Maniok werden auf den fruchtbaren Böden rund um Beni angebaut. Die Stadt ist nur etwa 400 Kilometer entfernt von der Großstadt Goma. Im dicht besiedelten Goma wäre ein Ausbruch eine noch größere Katastrophe.

Die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre Partner vor Ort fokussieren sich jetzt auf Prävention. Nur so kann die Ausbreitung des Virus verhindert werden. Die Menschen brauchen dringend Hygieneprodukte und müssen darüber aufgeklärt werden, wie sich der tödliche Virus weiter verbreitet.

 

Das Diakonische Werk Bayern und das Partnerschaftszentrum der ELKB, Mission EineWelt, bitten gemeinsam um Spenden für den Kampf gegen Ebola im Ostkongo.


Diakonisches Werk Bayern

Evangelische Bank, BIC: GENODEF1EK1

IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02,

Stichwort: Ebolahilfe Kongo

Online: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/


Mission EineWelt

Evangelische Bank, BIC: GENODEF1EK1

IBAN: DE12 5206 0410 0001 0111 11

Stichwort: EBOLA Ost-Kongo 2018

Online: http://www.mission-einewelt.de