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Not for sale - eine Kampagne von Mission EineWelt

Mission EineWelt

 

 

Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden für Indonesien auf


Berlin-Nürnberg, 30. September 2018. Auf der indonesischen Insel Sulawesi  sind nach einem Tsunami über 800 Menschen ums Leben gekommen. Die Flutwelle hat zahlreiche Häuser weggerissen, binnen kürzester Zeit wurden Straßen überflutet. Nun müssen Vermisste schnellstmöglich geborgen und das genaue Ausmaß der Katastrophe analysiert werden. „Indonesien wurde erneut von einer immensen Naturkatastrophe heimgesucht. Schon wieder hat ein Tsunami unvorstellbares Leid für tausende Familien gebracht“, sagt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe. „Wir dürfen die Menschen in dieser schweren Stunde nicht alleine lassen. Daher rufen wir dringend zu Spenden auf.“

Kaum erreichen uns erste Detailinformationen über den Taifun Mangkhut auf den Philippinen, so werden wir von einer weiteren Katastrophe überrascht. Nach einem Erdbeben im August dieses Jahres mit fast 500 Opfern erreichte uns vorgestern die folgende Meldung aus dem krisengeschüttelten Land Indonesien.

Zwei Erdbeben und ein darauffolgender Tsunami hatten am Freitagabend (Ortszeit) die indonesische Insel Sulawesi erschüttert. Laut aktuellen Angaben sind allein in Palu mindestens 832 Menschen ums Leben gekommen. Das Erdbeben und der Tsunami haben vor allem in der Provinz Zentralsulawesi mit der Hauptstadt Palu schwere Schäden angerichtet und tausende Häuser zerstört. „Die erschreckend hohen Opferzahlen kommen bislang nur aus der Provinzhauptstadt. Wir befürchten, dass die Zahlen in den kommenden Tagen noch steigen werden, da der Tsunami auch andere Orte an der Westküste Sulawesis getroffen hat“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe.

Auch wenn bisher wenige Informationen vorliegen, rechnet die Diakonie Katastrophenhilfe damit, dass vor allem Nahrungsmittel und Notunterkünfte gebraucht werden, da zahlreiche Familien ihr Zuhause durch das Erdbeben und den darauffolgenden Tsunami verloren haben. „Wir sind im Austausch mit unseren Partnerorganisationen auf Indonesien und prüfen jetzt schnellstmöglich, womit wir am besten helfen können“, sagt Keßler.
Erst im August starben etwa 500 Menschen auf Lombok, nachdem die Insel von mehreren schweren Erdbeben getroffen wurde. Seitens der Diakonie wurden sie darüber informiert. Indonesien liegt innerhalb des Pazifischen Feuerrings und wird daher sehr häufig von Erdbeben erschüttert.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Spenden. Das Ausmaß der Naturkatastrophen ist in diesem Jahr besonders hoch. Zusammen mit anderen europäischen Partnern wollen wir über die kirchliche Plattform Action by Churches Togehter (ACT) in Genf das uns Mögliche dazu beitragen, den Menschen in ihrer Notlage beizustehen. Deshalb sind wir für ihre Unterstützung dankbar.

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin,
Evangelische Bank,
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Erdbebenhilfe Indonesien oder Katastrophenhilfe Asien
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spende/ (hier finden sie auch weitere Spendenkonten)

 

 

 

Kongo: Soforthilfe nach Ebola-Ausbruch gestartet

Diakonie Katastrophenhilfe und Mission Eine Welt rufen zu Spenden auf

Nürnberg/Berlin, 14. August 2018. Nachdem der Ausbruch im Westen des Landes erst am 25. Juli 2018 für beendet erklärt wurde, breitet sich die lebensgefährliche Krankheit Ebola jetzt im Osten der Demokratischen Republik Kongo aus. Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation sofortige Nothilfe.

 

Erst Ende Juli 2018 hat die Weltgesundheitsorganisation den Ebola-Ausbruch im Westen des Landes für beendet erklärt. Jetzt sind neue Fälle in der Provinz Nord-Kivu im Osten der DR Kongo aufgetreten:

· 102 registrierte Fälle, davon 22 bestätigte Ebola-Fälle, 27 wahrscheinliche Fälle und 53 Verdachtsfälle

· bisher 38 Todesfälle, davon 11 mit Ebola bestätigt, bei den restlichen 27 war Ebola wahrscheinlich

 

Das Virus ist diesmal in einer Provinz der DR Kongo ausgebrochen, in der schwere bewaffnete Konflikte toben. Zudem leben genau in Nord-Kivu 1,3 Millionen Menschen, die vor Kämpfen aus ihren Heimatdörfern fliehen mussten: „Das macht es ungleich schwieriger als im Westen des Landes, Ebola schnell einzudämmen. Doch wir helfen in der Region schon seit vielen Jahren und haben ein Büro vor Ort. Deshalb konnten unsere erfahrenen Mitarbeiter sofort damit beginnen, unsere Hilfe zu planen“, erklärt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe.

 

Die Provinz Nord-Kivu hat für die DR Kongo auch wirtschaftlich eine besondere Bedeutung: Wichtige Nahrungsmittel, wie Reis und Maniok werden auf den fruchtbaren Böden rund um Beni angebaut. Die Stadt ist nur etwa 400 Kilometer entfernt von der Großstadt Goma. Im dicht besiedelten Goma wäre ein Ausbruch eine noch größere Katastrophe.

Die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre Partner vor Ort fokussieren sich jetzt auf Prävention. Nur so kann die Ausbreitung des Virus verhindert werden. Die Menschen brauchen dringend Hygieneprodukte und müssen darüber aufgeklärt werden, wie sich der tödliche Virus weiter verbreitet.

 

Das Diakonische Werk Bayern und das Partnerschaftszentrum der ELKB, Mission EineWelt, bitten gemeinsam um Spenden für den Kampf gegen Ebola im Ostkongo.


Diakonisches Werk Bayern

Evangelische Bank, BIC: GENODEF1EK1

IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02,

Stichwort: Ebolahilfe Kongo

Online: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/


Mission EineWelt

Evangelische Bank, BIC: GENODEF1EK1

IBAN: DE12 5206 0410 0001 0111 11

Stichwort: EBOLA Ost-Kongo 2018

Online: http://www.mission-einewelt.de